Dialogforum Digitalisierung und Demokratie am 15./16. Juni. Im Hintergrund die Kuppel des Bundestages. Oben: Logos vom Forum Digitalisierung und Engagement und der Freiwiligenagentur Leipzig.

Dialogforum 4 – Digitalisierung & Demokratie

 Termin der Veranstaltung: 15./16. Juni 2021

***Die Textkommentierung des Policy Papers, welches auf dem Dialogforum bearbeitet wurde, steht nun allen Interessierten bis zum 30. Juli 2021 zur Verfügung.***

Das Dialogforum zu Digitalisierung und Demokratie in Kooperation mit der »Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V.« findet statt am

Dienstag, dem 15. Juni 2021 und
Mittwoch, dem 16. Juni 2021 (10:00 - 15:30)

Das Dialogforum bietet die Möglichkeit, fachliche und engagementpolitische Erwägungen zusammen zu bringen sowie Handlungsempfehlungen zu entwickeln und zu diskutieren.

Freuen Sie sich neben der inhaltlichen Diskussion des Policy Papers und der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen, auch auf die Expertise von Prof. Dr. Jeanette Hofmann sowie auf eine Podiumsdiskussion mit Silvia Haas (Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung und Engagementförderung, Stadtverwaltung Leipzig),Timo Reinfrank (Amadeu Antonio Stiftung), Steven Hummel (Engagierte Wissenschaft e.V. / Projekt Chronik.le), Martina Glass (Netzwerk für Demokratische Kultur Wurzen), Henry Lewkowitz (Erich-Zeigner-Haus e.V.) und Marlene Opel (Freiwilligen-Agentur Leipzig).
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Inhaltlicher Hintergrund: Das vierte Themenfeld des Forums Digitalisierung und Engagement behandelt die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Demokratie, z. B.  die Kommunikation im Netz, die durch »Hate Speech« und »Fake News« eine neue Qualität entwickelt hat und droht, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu gefährden.  Die Zivilgesellschaft, die häufig Ziel von Anfeindungen und Unterstellungen ist, braucht hier Strategien, um auf demokratiegefährdende Kommunikation adäquat reagieren und auf den digitalen Raum demokratiestärkend einwirken zu können. Dies betrifft ausnahmslos alle Organisationen im Feld des bürgerschaftlichen Engagements und nicht nur jene, die sich explizit mit Demokratiestärkung und Demokratieentwicklung auseinandersetzen. Es stellen sich somit zentrale Fragen, die einer Antwort – oder zumindest einer proaktiven und kritischen Auseinandersetzung – bedürfen: Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf demokratiestärkende Prozesse? Welche Herausforderungen ergeben sich diesbezüglich für die organisierte Zivilgesellschaft? Wie lässt sich der digitale Raum so nutzen, dass die Verfassung geschützt und Partizipationsprozesse (etwa digitale Teilhabe, Open Government, Open Data) gestaltet werden können?

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