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Curricula für die Digitalisierung

Es steht heute schon fest, dass Menschen in der digitalisierten Welt andere Kompetenzen benötigen, als sie derzeit in den Schulen vermittelt werden. Denn fast alle Jobs, wo sich die Arbeit in einem schematischen Ablauf definieren lässt, werden später von Robotern und KI erledigt werden. Was Computer und KI aber noch sehr lange nicht können werden, ist kreativ zu sein im Sinne von wirklich neue Ideen haben (keine Variation von bereits Bekanntem) und Gefühle haben und damit human umzugehen.

Dadurch werden Die Wissensfächer, die heute mit PISA getestet werden, aus dem Vordergrund in den Hintergrund treten und andere Kompetenzen, die heute noch als "weich" gelten, in den Vordergrund treten müssen: Kreativität, Empatie, Selbstsicherheit, erfolgreiche Handlungsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Demokratiefähigkeit, etc.

Ich selbst bin kein Pädagoge, sondern Physiker und Ingenieur. Sehe aber, dass sich die Diskussion um Digitalisierung in der Schule vorwiegend auf die digitale Infrastruktur konzentriert (Computer, WLAN, Smartboards, Videokonferenzen, Lernplattformen, etc) und nicht auf die Lehrerausbildung und Lerninhalte. Um verständlich zu machen, was ich meine, eignet sich das Buch von Prof. Gunter Dueck:"Professionelle Intelligenz: Worauf es morgen ankommt".

Mit freundlichen Grüßen,
Karl-Heinz Kock

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