Digitale Kompetenz - Voraussetzung für den mündigen Umgang mit dem digitalen Wandel

Mensch zeigt auf einen Bildschirm.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass sich die Formen bürgerschaftlichen Engagements durch den digitalen Wandel verändern. Unterstützt und ermöglicht durch digitale Tools kann Engagement flexibler, kurzzeitiger und kleinteiliger arbeiten, und die Vermittlung und Koordination von Engagierten lässt sich einfacher und effektiver organisieren. Zudem bieten die digitalen Technologien den bürgerschaftlich Engagierten die Chance, in ihrer Organisation effizienter zu arbeiten, dadurch an anderer Stelle Zeit und Ressourcen freizusetzen und so wirkungsvoller zu arbeiten.

Deswegen ist es zum einen wichtig, dass der Fokus auf Wissens- und Kompetenzaufbau und weniger auf Angstszenarien liegt. Zum anderen kann eine optimistische Sicht sowie ein sachlicher und differenzierter Diskurs über Chancen und Risiken des technischen Fortschritts dem Technikdeterminismus ein Ende setzen.

Das Themenfeld „Digitale Kompetenz“ wird als Ausgangspunkt eines solchen gemeinsamen Verständnisses und als Voraussetzung für die digitale Souveränität des bürgerschaftlichen Engagements aufgefasst. Laut einer Studie erwarten 70% der Befragten, dass diese Thematik ihre Organisation stark oder sehr stark betreffen wird, aber nur 26% stufen sich selber als gut darauf vorbereitet ein . Der Engagement-Sektor läuft Gefahr hier den Anschluss zu verlieren.